Ausgabe Juli - August - September
Gerade blickt Berlin in neun sehr unterschiedlichen Ausstellungen auf sich selbst. Im Fokus stehen unter anderem die einst legendäre Zeitungsmetropole, der Kollektivplan zum Wiederaufbau nach 1945, der Architekt der Ostmoderne Josef Kaiser und die Kunstszene seit 1989. Im Interview äußert sich der Rechtsphilosoph Christoph Möllers zur viel diskutierten Kunstfreiheit, ergänzt durch Statements von Berliner Museumsdirektor*innen und Kulturmanager*innen darüber, wie dieses Grundrecht zu verteidigen ist.
Einzelausstellungen widmen sich Paul Signac (Barberini), Walter Schels (C/O Berlin), Niina Lehtonen Braun (Schwartzsche Villa), Sofie Dawo (Kunstgewerbemuseum), Susan Sontag (Schwules Museum) und
Lina Lapelyté (Hamburger Bahnhof). Die Kyiv Biennale im KW Institute for Contemporary Art erkundet, wie resiliente Gemeinschaften entstehen können. Was die Deutschen über den Holocaust wussten,
untersucht die aktuelle Schau im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors. Neben diesen und vielen weiteren neuen Ausstellungen in kühlen Räumen locken im Sommer vor allem die Museumsgärten.
In Schloss und Park Branitz wird Fürstin Lucie Pückler vielschichtig porträtiert – und es wartet ein originales Fürst-Pückler-Eis.
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Das Museumsjournal führt durch eine der bedeutendsten Museumslandschaften der Welt. Mit Berichten aus allen Museen, Schlössern, Gedenkstätten und Sammlungen in Berlin und Potsdam gibt es kenntnisreich und umfassend Auskunft über Museums- und Kunstschätze in der Region. Kunst- und Kulturgeschichte wird anhand von Schwerpunktthemen erhellt, Beiträge zu Museumspolitik und -alltag sowie Porträts von Museumsleuten runden das Bild ab. Der umfangreiche Kalender zu Sonderausstellungen und Veranstaltungen mit Führungsangeboten, Adressen und Öffnungszeiten bietet einen unentbehrlichen Überblick.
Das Museumsjournal erscheint seit 1987 vierteljährlich (Januar, April, Juli, Oktober).
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Herausgeber*in: Moritz van Dülmen und Corinna Scheller
Sprache: Deutsch